Flachdachsanierung Dortmund | Hans Roth GmbH – Dachdeckermeisterbetrieb
Flachdach · Dortmund und Umgebung

Flachdachsanierung in Dortmund – dicht geplant, sauber abgedichtet

Stehende Pfützen, Blasen in der Bitumenbahn, eine feuchte Dämmung? Wir erklären Ihnen verständlich, wann eine komplette Flachdach­sanierung sinnvoll ist und wann eine gezielte Reparatur reicht – und begleiten Sie als Dachdecker­meister­betrieb aus Dortmund von der Begutachtung bis zur Abnahme.

Dortmund & Umgebung Dachdeckermeisterbetrieb Herstellerunabhängige Beratung
Orientierung

Flachdach sanieren oder reparieren – wann lohnt was?

Ein Flachdach altert anders als ein Steildach: die Abdichtung arbeitet ständig gegen Sonne, Frost, Regen und stehendes Wasser. Ob eine punktuelle Reparatur ausreicht oder die gesamte Dachhaut erneuert werden sollte, hängt von Zustand und Alter der Abdichtung, der Dämmung und vom Gefälle ab. Diese kurze Einordnung hilft Ihnen, das Gespräch mit uns vorzubereiten.

Variante A

Reparatur – wenn die Abdichtung grundsätzlich intakt ist

Eine einzelne undichte Naht, ein lokaler Riss, eine beschädigte Verblechung am Attika-Anschluss oder ein verstopfter Ablauf lassen sich gezielt instand setzen. Voraussetzung: Dämmung und Tragschicht sind trocken, die Abdichtung großflächig noch tragfähig.

  • Punktuelle Schäden, klar lokalisierbar
  • Dachhaut jünger als ca. 20 Jahre
  • Keine Feuchte­messungen in der Dämmung
  • Anschlüsse, Abläufe und Attika in Ordnung
Variante B

Sanierung – wenn die Substanz erneuert werden muss

Bei großflächigen Blasen, mehreren Undichtigkeiten, stehendem Wasser durch fehlendes Gefälle oder einer feuchten, durchgelegenen Dämmung ist die komplette Erneuerung wirtschaftlicher und dauerhafter. Das Dach wird zurückgebaut, neu gedämmt – meist mit Gefälledämmung – und neu abgedichtet.

  • Abdichtung älter als 25–30 Jahre
  • Dämmung feucht, durchgelegen oder fehlend
  • Wieder­kehrende Undichtigkeiten an mehreren Stellen
  • Stehendes Wasser durch fehlendes Gefälle
Dämmung

Dämmung im Vergleich – PIR, Mineralwolle, EPS

Beim Flachdach wird die Dämmung in der Regel ober­halb der Tragschicht verlegt – als sogenanntes Warmdach. Häufig kommt eine Gefälledämmung zum Einsatz, die das Gefälle zum Ablauf gleich integriert. Drei Material­familien sind verbreitet; die konkrete Auswahl hängt von Aufbau­höhe, Brandschutz­anforderung und Budget ab.

Kriterium PIR-Hartschaum Polyisocyanurat, kaschiert Mineralwolldämmung Stein- oder Glaswolle, druckfest EPS-Hartschaum Expandiertes Polystyrol
Wärmeleitfähigkeit (Lambda) 0,022 – 0,028 W/(m·K)
Höchste Dämmleistung pro Zentimeter Aufbau.
0,035 – 0,040 W/(m·K)
Solide, breit eingesetzter Standard.
0,030 – 0,038 W/(m·K)
Sehr wirtschaftlich, leicht zu verarbeiten.
Aufbauhöhe Sehr gering – ideal bei knappen Höhen­verhältnissen, z. B. an Türschwellen oder Anschlüssen. Mittel – bewährter Aufbau, gut planbar. Gering bis mittel – wirtschaftliche Standard­lösung.
Druckfestigkeit / Begehbarkeit Hoch – auch für nachträgliche Lasten wie PV-Aufständerungen geeignet. Sehr hoch bei Hochlast-Platten – auch für Terrassen­aufbauten. Mittel – für reine Wartungsbegehung ausreichend, höhere Lasten benötigen druckfeste Varianten.
Brandverhalten Brennbar – je nach Produkt schwer- bis normal­entflammbar (Euroklasse E/B). Nichtbrennbar – Euroklasse A1/A2. Brennbar – Euroklasse E.
Ökologie Erdölbasiert; schwächere Ökobilanz, gute Lang­lebigkeit. Mineralisch; gut recycelbar, energieintensiv in der Herstellung. Erdölbasiert; recycelbar, wirtschaftlich.
Kostentendenz Gehoben. Wirtschaftlich bis gehoben. Wirtschaftlich.
Angaben sind typische Orientierungs­werte. Konkrete Produkt­datenblätter klären wir im Beratungs­gespräch.

Beim Flachdach ist neben dem Dämmstoff selbst vor allem das Gefälle entscheidend: nur ein sauber geplantes Gefälle zu den Abläufen verhindert stehendes Wasser und verlängert die Lebensdauer der Abdichtung deutlich. Wir planen die Gefälle­dämmung individuell für Ihr Dach und stimmen sie mit dem Abdichtungs­aufbau ab.

Abdichtung

Abdichtung im Vergleich – Bitumen- oder Kunststoffbahn

Auf dem Flachdach übernimmt nicht eine Eindeckung, sondern eine geschlossene Abdichtung die Aufgabe, Wasser sicher abzuhalten. Im Privatbau und im kleinen Gewerbe haben sich zwei Familien etabliert: klassische Bitumenbahnen und moderne Kunststoff- bzw. Elastomerbahnen. Sie unterscheiden sich vor allem in Aufbau, Gewicht und Verarbeitung – nicht in der grundsätzlichen Eignung.

Bitumen · Polymerbitumen-Schweißbahn

Bitumenbahn, zweilagig

Der Klassiker im Flachdachbau und auf vielen Dächern im Ruhr­gebiet die typische Lösung. Zwei Lagen Polymerbitumen werden überlappend verschweißt – das Ergebnis ist eine robuste, reparatur­freundliche Abdichtung mit hoher mechanischer Reserve.

  • Material Polymerbitumen, mit Träger­einlage
  • Aufbau Zweilagig verschweißt, voll­flächig
  • Einsatz Wohn­häuser, Garagen, Anbauten, kleinere Gewerbe­dächer
  • Charakter Robust, bewährt, gut reparierbar
Kunststoff- & Elastomerbahn · FPO · PVC · EPDM

Kunststoff- oder Elastomerbahn

Eine einlagig verlegte Hochleistungs­folie aus FPO, PVC oder EPDM. Leicht, geringe Aufbau­höhe, große Bahnen­breiten – häufig die erste Wahl bei großen Flächen, Gefälle­situationen mit wenig Höhe oder wenn das Dach später mit Photovoltaik belegt werden soll.

  • Material FPO / PVC / EPDM, mit Träger­einlage
  • Aufbau Einlagig, lose mit Auflast, mechanisch oder verklebt
  • Einsatz Große Flächen, Gewerbe, PV-Dächer, geringe Aufbau­höhen
  • Charakter Modern, leicht, langlebig

Welche Abdichtung zu Ihrem Flachdach passt, hängt vom Untergrund, der Nutzung (begehbar, befahrbar, mit PV-Anlage), dem Brandschutz und Ihren Wartungs­vorstellungen ab. Wir zeigen Ihnen Muster, erklären die Unterschiede neutral und empfehlen die für Ihr Objekt passende Variante.

Ablauf

So läuft Ihre Flachdachsanierung bei uns ab

Eine Sanierung soll gut vorbereitet sein – damit der Bauablauf später ruhig und planbar verläuft. Diese sechs Schritte begleiten Sie von der ersten Anfrage bis zur Abnahme.

  1. Ersttermin

    Aufmaß vor Ort

    Wir prüfen Aufbau, Abdichtung, Abläufe und Anschlüsse, messen wenn nötig Feuchte und besprechen Ihre Ziele.

  2. Angebot

    Schriftliches Angebot

    Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot mit klaren Positionen für Aufbau, Abdichtung und Gefälle.

  3. Auftrag

    Bestätigung & Termin

    Nach der Auftrags­bestätigung stimmen wir einen festen Ausführungs­termin mit Ihnen ab.

  4. Ausführung

    Fachgerechte Umsetzung

    Unsere Meister­kolonne führt die Arbeiten sauber, sicher und nach den geltenden Flachdach­richtlinien aus.

  5. Abnahme

    Gemeinsame Begehung

    Wir nehmen das fertige Dach gemeinsam mit Ihnen ab und dokumentieren das Ergebnis.

  6. Abschluss

    Schluss­rechnung

    Sie erhalten eine transparente Schluss­rechnung – passend zum vorher freigegebenen Angebot.

Förderung und Steuer

Vier Wege, die Sanierung kalkulierbar zu machen

Eine energetisch hochwertige Flachdach­sanierung – insbesondere mit neuer Aufdach­dämmung – ist förderfähig. Welche Förderung in Ihrem Fall greift, hängt von Ihrer persönlichen Situation, dem Sanierungs­umfang und dem Zeitplan ab. Wir kalkulieren das transparent im Angebot.

15 %
BAFA · BEG EM

BAFA BEG EM

Zuschuss für die Einzelmaßnahme „Dach" über die Bundes­förderung für effiziente Gebäude. Erfordert einen Energieeffizienz-Experten.

KfW
458 / 459

KfW-Programme

Zinsgünstige Kredite mit Tilgungs­zuschüssen bei umfassender Sanierung zum Effizienzhaus. Auch hier wird der EEE eingebunden.

20 %
§ 35c EStG

Steuerliche Förderung

Alternative zu BAFA: 20 Prozent der Sanierungs­kosten über drei Jahre direkt von der Steuer­schuld absetzen. Ohne EEE-Pflicht.

+5 %
iSFP-Bonus

iSFP-Bonus

Wenn Ihre Sanierung Teil eines individuellen Sanierungs­fahrplans ist, gibt es einen Aufschlag von 5 Prozent auf den BAFA-Zuschuss.

Aktuelle Rechtslage

Photovoltaik-Pflicht in NRW ab 2026

Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen eine PV-Pflicht bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut – auch für Flachdächer. Konkret bedeutet das: Wer im Rahmen einer Flachdach­sanierung die Abdichtung komplett erneuern lässt, muss zugleich eine Photo­voltaik­anlage installieren – auf mindestens 30 % der Nettodachfläche.

Gerade Flachdächer eignen sich dafür besonders gut: die PV-Module werden aufgeständert, optimal nach Süden ausgerichtet und können flächeneffizient belegt werden. Bei reinen Reparaturen greift die Pflicht nicht. Wir planen Aufbau, Statik und Anschlüsse so, dass eine PV-Anlage direkt oder später problemlos ergänzt werden kann.

Details zur Solarpflicht in NRW 2026
Gültig seit
01.01.2026
Mindestbelegung
30 %
der Nettodachfläche bei voll­ständiger Erneuerung der Dachhaut.
Nicht betroffen
Reine Reparaturen und Teilarbeiten.
Nächster Schritt

Wir schauen uns Ihr Flachdach an – unverbindlich

Vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin oder rufen Sie uns direkt an. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und ordnen die Optionen für Ihr Dach sachlich ein – ohne Druck und ohne festes Produktversprechen.